´╗┐ Gemeinde Schnaitsee - Vier Rundwege durchs Schnaitseer Land
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Gemeinde Schnaitsee  |  E-Mail: info@schnaitsee.de  |  Online: http://www.schnaitsee.de

Vier Rundwege durchs Schnaitseer Land

vier Wanderwege

Grossansicht in neuem Fenster: Wie von einem Balkon aus kann der Wanderer bei klarer Sicht die Kette der n├Ârdlichen Kalkalpen vom Salzkammergut bis zu den Allg├Ąuer Alpen bewundern. Im S├╝den gibt das Chiemseebecken den Blick frei hinein in die Zentralalpen zum Gro├čglockner. Zu F├╝├čen des Ortes liegen versteckt im Wald f├╝nf kleine Seen, von denen der Weitsee das beliebte Familienbad f├╝r die Bewohner der Umgebung ist. Auf dem exponierten Bergr├╝cken ├╝ber dem Dorf, in Obernhof auf 652 Meter Meeresh├Âhe stehen ein 160 Meter hoher Fernsehturm und zwei Windkraftanlagen.

 

 

 

 

Historischer Rundweg zur Burgruine Kling

Weg und Zeit: 7 km / 10 km - 2,5 Std. / 3 Std.

 

Schnaitsee (Anno 924) blickt auf mehr als 1000 Jahre Geschichte zur├╝ck und war viele Jahrhunderte politisch und kirchlich eng mit Salzburg verbunden. Nur 3 Kilometer westlich stand einst die m├Ąchtige Burg Kling, seit 1248 Sitz eines der gr├Â├čten Pfleggerichte in Altbayern. Von 1545 bis 1803 war es auch Jagdschloss der bayerischen Herz├Âge. Ein Gem├Ąlde im Schloss Nymphenburg zeigt einen wei├čen Fuchs, der 1777 beim ÔÇ×Churf├╝stlichen Herbstklopfen" hier erlegt worden ist.

 

Rundweg zur Burgruine Kling und zur├╝ck nach Schnaitsee

Er ist ein gut ausgeschilderter ÔÇ×Lehrpfad" durch die Geschichte Schnaitsees und seiner Umgebung. An den Stationen findet der Wanderer Informationstafeln┬á ├╝ber Schnaitsees Bedeutung im Mittelalter, zur Geschichte des Ministerialensitzes und Pfarrhofes Berg, ├╝ber das ehemalige Schloss Kling, den Wasenmeister von Moos und den historischen Kapuzinerweg.

Der Weg bietet grandiose Ausblicke nach S├╝den und Westen; er verl├Ąuft meist auf geteerten Nebenstra├čen, aber auch auf Wiesenwegen, alten Hohlwegen und durch einen ausgedehnten Wald.

 

Kirche St.Nikolaus in Berg

(Beschreibung Dehio S.382). Im Rehabilitationszentrum gegen├╝ber (ehem. Pfarrhof) nach dem Schl├╝ssel fragen. Reiche Ausstattung mit Holzfiguren.

 

Burgruine Kling

(Beschreibung Dehio S.382). An der S├╝dmauer Informationstafel zur Geschichte der Burg, darunter Tafel mit einem Lobpreis von Michael Wening (1721) ├╝ber ÔÇ×eine der sch├Ânsten Landschafften".

 

 

 

Rundweg im Schnaitseer Seengebiet

Weg und Zeit: 5km / 6 km - 1,5 Std. / 2,5 Std.

 

Charakteristik: In der letzten Eiszeit blieben die Eismassen einer Seitenzunge des Inngletschers hier liegen und lie├čen zahlreiche Toteisl├Âcher zur├╝ck, die sich mit Wasser f├╝llten. Reste davon sind die f├╝nf Schnaitseer Moorseen. Die stillen Gew├Ąsser liegen versteckt zwischen ausgedehnten W├Ąldern, die zu langen Spazierg├Ąngen einladen. Auch den Badesee, genannt ÔÇ×Weitsee" kann man vom Dorf aus kaum sehen. Seine ruhige Badeanstalt erinnert ein wenig an die gute alte Sommerfrische, obwohl moderne Sanit├Ąranlagen und ein gem├╝tlicher Kiosk mit Biergarten dem Badegast alles bieten, was er braucht.

 

Wegbeschreibung: Nach der Schmiede f├╝hrt ein Wiesenweg geradewegs hinunter zum Scheibelsee (dort Abk├╝rzung m├Âglich), ber├╝hrt einen gro├čen Gedenkstein mit Tafeln f├╝r NS-Opfer und erreicht schlie├člich den Ort Sandgrub. Dort kann der Wanderer zwischen zwei Varianten w├Ąhlen:

Die k├╝rzere f├╝hrt am Kratzsee und Weitsee vorbei wieder hinauf ins Dorf. Die l├Ąngere geht von Kratzbichl nach Schabinghof und Rinkertsham hinauf, von wo aus der Aufstieg durch den Blick auf das Seengebiet und die Alpen belohnt wird.

 

Pfarrkirche Maria Himmelfahrt: Die 1431 von Konrad P├╝rkhel erbaute gotische Hallenkirche wurde 1664 von Gaspare Zuccalli im fr├╝hbarocken Stil umgestaltet. Die gro├čen Deckenfresken stammen von Joseph Stelzer bzw. Franz Josef Soll aus Trostberg. Die Kirche besitzt vier Seitenkapellen; in der s├╝dwestlichen zeugt eine sehenswerte Marienfigur aus dem 15.Jahrhundert von der jahrhundertelangen Wallfahrt hierher. Auffallend sind die sch├Ânen Holzfiguren der Apostel und Kirchenlehrer. An den Seitenw├Ąnden und in Altarraum stehen die mit vergoldeten Flammenmustern verzierten Rokkoko-Beichtst├╝hle bzw. Chorst├╝hle der Klinger Beamten. Der massige Turm mit seiner unverwechselbaren Doppelzwiebel gr├╝├čt weit ins Land hinein.

 

 

 

 

Panorama-Rundweg um den Aussichtsturm

Weg und Zeit: 5,5 km / 9 km - 2 Std. / 3Std.

 

Charakteristik: Obernhof ist die am h├Âchsten gelegene Ortschaft im bayerischen Vor-alpenland. Von dem m├Ąchtigen Mor├Ąnenh├╝gel aus der vorletzten Eiszeit aus kann man an sch├Ânen Tagen mit dem Fernglas sogar bis M├╝nchen und zum Gro├čen Arber sehen. Wegen der exponierten Lage wurden hier der 161 Meter hohe Fernsehturm sowie zwei Windkraftanlagen errichtet. Der Weg bietet durchgehend weite Ausblicke in alle vier Himmelsrichtungen.

 

Wegbeschreibung: Schon im oberen Teil der Wasserburger Stra├če ergibt sich ein herrlicher Blick auf die Chiemgauer Berge. Durch den Hochwald ein St├╝ck auf dem ÔÇ×Kapuzinerweg", vorbei am Habamer M├Âsl erreichen wir Garting und blicken hin├╝ber auf den gro├čen Bogen der Innh├Âhe, der sich von Wasserburg bis M├╝hldorf zieht. Darunter eine h├╝gelige Landschaft mit W├Ąldchen und Wiesen und einer beachtlichen Anzahl von Kircht├╝rmen (ein oberbayerischer Pfaffenwinkel). In Kaltbrunn nahe beim Fernsehturm hat ein K├╝nstler Skulpturen zum Thema "Baum" aufgestellt.┬áVon hier ab bietet die k├╝rzere Route den Blick auf das Dorf und die Berge dahinter. Die l├Ąngere f├╝hrt durch ein gro├čes Waldgebiet ├╝ber Buchreit, Kolbing und Bergham zur├╝ck nach Schnaitsee.

 

 

 

 

Panorama-Rundweg durch den "Pfaffenwinkel"

Weg und Zeit: 7,5 km - 2,5 Stunden

 

Charakteristik: Im Pfarrverband Schnaitsee gibt es nicht weniger als 12 Kirchen. Da sie im Bereich der ehemaligen Gemeinde Loibersdorf besonders dicht stehen, hat der verstorbene Pfarrer Josef Hamberger den Begriff "Pfaffenwinkel" gepr├Ągt.┬á

Der Rundweg durch das zauberhafte Mor├Ąnenlandschaft, f├╝hrt zu drei dieser Kirchen und bietet dem Wanderer herrliche Ausblicke.

 

Wegbeschreibung: Schon von Garting und Fernbromberg aus reicht der Blick ├╝ber zahlreiche H├╝gel und W├Ąldchen hin├╝ber zu den H├Âhenz├╝gen westlich des Inns. Der Ort Guggenberg tr├Ągt seinen Namen nicht zuf├Ąllig; von dort schaut man hinunter auf die Kirchen von Loibersdorf, St.Leonhard und T├Âtzham. Am Osterbach entlang geht es dann hinunter zur Kirche St.Peter in Loibersdorf, die bei Kennern wegen ihrer Deckengem├Ąlde als Geheimtipp gilt. Die nur 500 Meter entfernte Tafernwirtschaft (nur am Wochenende nachmittags ge├Âffnet). beherbergte 1492 den ├Âsterreichischen Thronfolger Maximilian, der hier vom Tod seines Vaters erfahren haben soll und wenig sp├Ąter Kaiser des ÔÇ×Heiligen R├Âmischen Reiches" wurde. An dem im Mittelalter k├╝nstlich angelegten Berger See vorbei kommt man hinauf zur Nikolaus-Kirche von Berg. Der hier gelegene fr├╝here Pfarrhof war fast 900 Jahre lang Sitz der Schnaitseer Pfarrherren, die von hier aus ihre Gehilfen zu den umliegenden Filialkirchen aussandten

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Touristinformation Schnaitsee

Marktplatz 4
83530 Schnaitsee
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