ÔĽŅ Gemeinde Schnaitsee - Partnergemeinde Waldhausen im Strudengau
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Gemeinde Schnaitsee  |  E-Mail: info@schnaitsee.de  |  Online: http://www.schnaitsee.de

Seit 2002 verbindet die Gemeinden Schnaitsee im Chiemgau und Waldhausen im Strudengau (√Ėsterreich) eine innige Gemeindepartnerschaft.

Partnerschaftsschild

Eckdaten der Gemeide Waldhausen im Strudengau:

Größe: 47 km²

Einwohner Hauptwohnsitz 2.767 (Stand: 08.05.2017)

Einwohner Nebenwohnsitz   251

Gewerbebetriebe 46

 

 

 

Bauvorhaben 2013-2016:

Neubau Volksschule (Inbetriebnahme 2013)

Verkehrskonzept Schulumfeld

Siedlungserweiterung Rabenfeld

Spielplatzneubau

 

 

 

 

Geplante Projekte ab 2017: (Stand 16.05.2017)

G√ľterwegbau Sattlgai / D√∂rfl

Platzgestaltung (am Standort der alten Volksschule)

Kindergartenerweiterung

Umbau und Erweiterung der Pfarrb√ľcherei (Mitfinanzierung durch die Gemeinde)

 

 

 

Lage:

Der Ferienort Waldhausen im Strudengau liegt in einem Talkessel am S√ľdostrand des M√ľhlviertels auf einer Seeh√∂he von 470 m. Die Landschaft ist vor allem gepr√§gt durch zahlreiche bewaldete Bergkuppen und reizvolle, von Bachl√§ufen durchflossene T√§ler. Abseits vom L√§rm und Rauch der Industrien und vom Transitverkehr bietet die Landschaft viele M√∂glichkeiten f√ľr erholsame Spazierg√§nge auf gutmarkierten Wanderwegen.
Die Marktgemeinde Waldhausen hat ca.3000 Einwohner und eine Fläche von 47 km2.

Von den bewaldeten Bergkuppen (bis 900 m hoch) genie√üt man einen herrlichen Ausblick √ľber das nahe Donautal bis zu den Alpenketten Nieder√∂sterreichs und des Salzkammergutes.

 

 

Lageplan Waldhausen Strudengau

 

 

 

 

 

Waldhausen Strudengau

 

 

 

Geschichte:

Die Geschichte von Waldhausen ist gleichzeitig auch die Geschichte des Stiftes.

Otto von Machland beschloss kurz vor seinem Tod im Jahre 1147 ein zweites Kloster zu errichten und zwar f√ľr Chorherren des Augustinerordens.

Die Augustiner Chorherren zogen von der Burg S√§bnich l√§ngs des Sarmingbaches nordw√§rts und gr√ľndeten auf einem vorspringenden H√ľgel das zweite Kloster, welches den Namen "Silvia Domus", das Haus im Walde erhielt.

In den folgenden Jahrhunderten war die Geschichte Waldhausens recht schwankend und den Einfl√ľssen der allgemeinen politischen und wirtschaftlichen Lage ausgesetzt.

In der Mitte des 14. Jahrhunderts wirkte der größte Chorherr, den das Stift hervorgebracht hat: "Konrad von Waldhausen" (1320-1369). Er war Prediger am Hof Karls IV in Prag.

Verheerende Folgen hatten die Hussitenkriege f√ľr Waldhausen. Im Jahr 1428 wurde das Stift von den Hussiten erobert und g√§nzlich zerst√∂rt. Vier Jahre sp√§ter wurde das notd√ľrftig aufgebaute Geb√§ude abermals √ľberrannt und dem Erdboden gleichgemacht. Auch der Markt mit der Kirche wurde niedergebrannt.

Die Glanzzeit erlebte das Stift unter der Regierung von Propst Laurentius Voss (1647-1680). Er begann einen gro√üartigen Neubau. Die Stiftskirche konnte unter seiner F√ľhrung noch vollendet werden.

Graf Augustin Ochs von Sonnenau, ein prunkliebender Adeliger stattete das Stift mit Stuck und Fresken aus.

Die Schuldenlast von Graf Augustin war f√ľr Kaiser Josef II ein willkommenes Anlass die Verwaltung des Stiftes am 3. August 1789 dem Propst von St. Florian zu √ľbergeben, bis es am 22. Februar 1792 g√§nzlich aufgehoben wurde.

Mit der Aufhebung des Stiftes war es jedoch noch nicht getan, bald folgte ein weiteres, viel gr√∂√üeres Ungl√ľck.

Ein Großteil des Stiftes wurde 1800 - 1810 vom österr. Militär geschleift und als Baumaterial zur Ausstattung der Franzensburg nach Laxenburg gebracht. Fast alle Kunstwerke wurden verkauft. Der kostbare Brunnen wanderte in den Prälatenhof des Stiftes Melk.

Auch die Stiftskirche sollte der Spitzhacke zum Opfer fallen. Allein durch die Wertschätzung der Bevölkerung wurde sie gerettet.

Die Besitzungen des Stiftes wurden als Dotationsgut dem Linzer Domkapitel √ľbergeben, das Josef II mit der Gr√ľndung der Dioz√∂se Linz (1785) begonnen hatte.

Mit Ausnahme der Kirche blieben vom Stift nur der Vorbau mit dem wuchtigen Torturm und dem Granitportal und der hofseitige Arkadengang √ľbrig.

In den folgen 140 Jahren wurde an beiden Kirchen wenig erneuert, und die Gotteshäuser verfielen immer mehr.

Erst nach dem Zweiten Weltkrieg setzte unter Pfarrer Moosbauer und sp√§ter unter Pfarrer Karl Michael W√∂gerer eine intensive Denkmalpflege ein, welche die Kirchen wieder in ihrem urspr√ľnglichen Glanz erstrahlen lie√ü.

 

aktualisiert, 16.05.2017

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