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Gemeinde Schnaitsee  |  E-Mail: info@schnaitsee.de  |  Online: http://www.schnaitsee.de

Seit 2002 verbindet die Gemeinden Schnaitsee im Chiemgau und Waldhausen im Strudengau (Österreich) eine innige Gemeindepartnerschaft.

Partnerschaftsschild

Eckdaten der Gemeide Waldhausen im Strudengau:

Größe: 47 km²

Einwohner Hauptwohnsitz 2909

Gewerbebetriebe 48

 

 

 

Projekte in den letzen Jahren:

Neues Feuerwehrhaus 2007

Neues Haus für das Rote Kreuz 2008

Neue Einsegnungskapelle 2009

Friedhofserweiterung 2009

 

 

 

Geplante Projekte:

Musikschulneubau

Volksschulneubau

 

 

 

Lage:

Der Ferienort Waldhausen im Strudengau liegt in einem Talkessel am Südostrand des Mühlviertels auf einer Seehöhe von 470 m. Die Landschaft ist vor allem geprägt durch zahlreiche bewaldete Bergkuppen und reizvolle, von Bachläufen durchflossene Täler. Abseits vom Lärm und Rauch der Industrien und vom Transitverkehr bietet die Landschaft viele Möglichkeiten für erholsame Spaziergänge auf gutmarkierten Wanderwegen.
Die Marktgemeinde Waldhausen hat ca.3000 Einwohner und eine Fläche von 47 km2.

Von den bewaldeten Bergkuppen (bis 900 m hoch) genießt man einen herrlichen Ausblick über das nahe Donautal bis zu den Alpenketten Niederösterreichs und des Salzkammergutes.

 

 

Lageplan Waldhausen Strudengau

 

 

Geschichte:

Die Geschichte von Waldhausen ist gleichzeitig auch die Geschichte des Stiftes.

Otto von Machland beschloss kurz vor seinem Tod im Jahre 1147 ein zweites Kloster zu errichten und zwar für Chorherren des Augustinerordens.

Die Augustiner Chorherren zogen von der Burg Säbnich längs des Sarmingbaches nordwärts und gründeten auf einem vorspringenden Hügel das zweite Kloster, welches den Namen "Silvia Domus", das Haus im Walde erhielt.

In den folgenden Jahrhunderten war die Geschichte Waldhausens recht schwankend und den Einflüssen der allgemeinen politischen und wirtschaftlichen Lage ausgesetzt.

In der Mitte des 14. Jahrhunderts wirkte der größte Chorherr, den das Stift hervorgebracht hat: "Konrad von Waldhausen" (1320-1369). Er war Prediger am Hof Karls IV in Prag.

Verheerende Folgen hatten die Hussitenkriege für Waldhausen. Im Jahr 1428 wurde das Stift von den Hussiten erobert und gänzlich zerstört. Vier Jahre später wurde das notdürftig aufgebaute Gebäude abermals überrannt und dem Erdboden gleichgemacht. Auch der Markt mit der Kirche wurde niedergebrannt.

Die Glanzzeit erlebte das Stift unter der Regierung von Propst Laurentius Voss (1647-1680). Er begann einen großartigen Neubau. Die Stiftskirche konnte unter seiner Führung noch vollendet werden.

Graf Augustin Ochs von Sonnenau, ein prunkliebender Adeliger stattete das Stift mit Stuck und Fresken aus.

Die Schuldenlast von Graf Augustin war für Kaiser Josef II ein willkommenes Anlass die Verwaltung des Stiftes am 3. August 1789 dem Propst von St. Florian zu übergeben, bis es am 22. Februar 1792 gänzlich aufgehoben wurde.

Mit der Aufhebung des Stiftes war es jedoch noch nicht getan, bald folgte ein weiteres, viel größeres Unglück.

Ein Großteil des Stiftes wurde 1800 - 1810 vom österr. Militär geschleift und als Baumaterial zur Ausstattung der Franzensburg nach Laxenburg gebracht. Fast alle Kunstwerke wurden verkauft. Der kostbare Brunnen wanderte in den Prälatenhof des Stiftes Melk.

Auch die Stiftskirche sollte der Spitzhacke zum Opfer fallen. Allein durch die Wertschätzung der Bevölkerung wurde sie gerettet.

Die Besitzungen des Stiftes wurden als Dotationsgut dem Linzer Domkapitel übergeben, das Josef II mit der Gründung der Diozöse Linz (1785) begonnen hatte.

Mit Ausnahme der Kirche blieben vom Stift nur der Vorbau mit dem wuchtigen Torturm und dem Granitportal und der hofseitige Arkadengang übrig.

In den folgen 140 Jahren wurde an beiden Kirchen wenig erneuert, und die Gotteshäuser verfielen immer mehr.

Erst nach dem Zweiten Weltkrieg setzte unter Pfarrer Moosbauer und später unter Pfarrer Karl Michael Wögerer eine intensive Denkmalpflege ein, welche die Kirchen wieder in ihrem ursprünglichen Glanz erstrahlen ließ.

Hier der Partnerschaftseid  ...mehr

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