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Gemeinde Schnaitsee  |  E-Mail: info@schnaitsee.de  |  Online: http://www.schnaitsee.de

Giftiges Kreuzkraut im Gemeindebereich

Kreuzkraut 1

 

Vermehrtes Aufkommen vom giftigem „gemeinen Kreuzkraut" im Gemeindebereich

 

Bereits in vier Gemüsegärten und in den angrenzenden Wiesen hat sich das „gemeine Kreuzkraut" ausgebreitet. Aus gewöhnliches Kreuzkraut oder Ackerkraut genannt.

 

Kreuzkräuter können sich stark in Gemüse und Kräutergärten ausbreiten und müssen sicher erkannt und vollständig beseitigt werden.

 

Aus Unwissenheit stark verbreitet, lässt sich diese für Mensch und Tier schleichende Gefahr nur noch schwer stoppen.

 

Ihr erstes Angriffsziel ist die Leber, welche langsam aber unwiederbringlich zerstört wird. Die giftigen Inhaltsstoffe (PA-Pyrrolizidinalalkaloide) sind krebserregend und wirken erbgutschädigend.

 

Beim Abmähen verstärkt sich die Giftigkeit um bis das Hundertfache.

 

Johannis-Kreuz-Kraut wird durch Abmähen mehrjährig. Pferde und andere Lebewesen können nach der Aufnahme größerer Mengen innerhalb weniger Tage sterben. Alle Teile der Pflanze sind giftig, auch die Samen. Eine Pflanze kann bis zu 150.000 Samen bilden, diese sind bis zu 20 Jahre keimfähig.

 

Erkennen des „gemeinen Kreuzkrauts":

  • hat keine Zungenblätter

  • Aus den kleinen unscheinbaren Korbblüten (Röhrenblüten) bilden sich schnell die Samen.

  • Blütenstände gibt es in Bodennähe (bis zu 30 cm).

  • Die Blätter sind sehr variabel, selbst ein und dieselbe Pflanze kann viel verschiedene Blattformen haben.

  • Die Samenstände vom Löwenzahn und „gemeinen Kreuzkraut" schauen gleich aus, die offenen Blüten unterscheiden sich.

  • Das „gemeine Kreuzkraut" versteckt sich gerne zwischen anderen Pflanzen und passt seine Größe der Umgebung einfach an.

     

     

     

    Maßnahmen zur Verhinderung einer Massenausbreitung:

  1. Ausreißen, Ausstechen, möglichst vor der Samenbildung. Am besten sofort verbrennen oder in den Restmüll. Liegengebliebene blühende Pflanzen bilden innerhalb 3 - 48 Stunden keimfähige Samen. Wichtig: Hautkontakt vermeiden, Handschuhe tragen
  2. Bodenschäden vermeiden, Vegetationslücken schließen, dichte Grasnarbe herstellen.
  3. Einsatz von Herbeziden, handelsübliche Spritzmittel sind nicht geeignet. Nur durch Beratung beim Pflanzenschutzamt einholen.

 

Wichtig:

Mit Kreuzkrautsamen in Berührung gekommene Geräte, Schuhe, Reifen und Fahrzeuge reinigen und Rückstände sicher entsorgen.

 

Weitere Informationen und Anschauungsmaterial können Sie bei der                  1. VS  Maria Danzl vom Gartenbauverein Schnaitsee unter der

Telefonnummer 08074-357 erwerben.

 

Das Kreuzkraut ist beim Kreisverband Traunstein für Gartenkultur und Landespflege durch den Ortsverband meldepflichtig.

Kreuzkraut 2Kreuzkraut 3

Kreuzkraut 4

 

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